Sonntag, 4. April 2010

Der Mann des Quartals: Andy Roddick



Frohe Ostern allerseits!

Heute mal ein relativ kurzer Blogeintrag. Die Älteren unter euch erinnern sich vielleicht noch an den Spieler auf diesem Video. Nicht Nadal, an den erinnern sich auch die Mittelalten. Der andere: Andy Roddick.

Andy Roddick hat in Miami in dieser Woche nicht nur Rafael Nadal geschlagen (4:6, 6:3, 6:3), sondern auch das Turnier gewonnen. Vorletzte Woche beim Masters in Indian Wells stand er im Endspiel. Dasselbe tat er Anfang Februar in San Jose, und im Januar gewann er den Titel in Brisbane. Seine knappe Viertelfinalniederlage gegen Marin Cilic bei den Australian Open wirkt im Rückblick wie ein Betriebsunfall.

Zum Jahresbeginn sprach alle Welt davon, ob Roger Federer wohl die Nummer 1 bleibt, ob Rafael Nadal nach seinen Verletzungen die Rückkehr an die Spitze gelingt ob beide von Andy Murray, Novak Djokovic oder gar Juan Martin del Potro überholt werden. Von Federers Vorgänger als Nummer 1 sprach kein Schwein mehr. Aber im ersten Quartal 2010 hat kein Spieler so viele Weltranglistenpunkte gesammelt wie Altmeister Roddick.

Diesen nostalgischen Moment sollte man festhalten. Denn morgen beginnt die Sandplatzsaison. Andy Roddick wird sie weitgehend sausen lassen, und wenn er doch mal pflichtschuldigst bei einem Sandmasters auftaucht, wird er sich dort schnell wieder verabschieden. Bis Juni wird niemand mehr von Andy Roddick reden. Aber spätestens dann sollte man sich daran erinnern, wer Roger Federers Gegner im epochalen Wimbledonfinale 2009 war.

Hier die Ergebnisse aus Miami (PDF)

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