Sonntag, 23. November 2008

Zahlen, Zahlen, Zahlen - Das war 2008

Das war's dann also mit der Tennissaison 2008. Ein Hammer-Davis-Cup-Finale zum Abschluss, das Spanien gewannen, obwohl Rafael Nadal verletzt war. Die eisige Stimmung im favorisierten argentinischen Team dürfte dazu beigetragen haben.

Jetzt ist Zeit für einen Jahresrückblick. Mir schwirrt gerade der Kopf, denn zu meinem großen Bedauern hatte ich mir vorgenommen, diesen Rückblick in Form einer Tabelle zu liefern, wie ich sie in meiner Jugendzeit am Anfang jeden Jahres in einem damals von mir hochgeschätzten Magazin zu finden pflegte. Seinerzeit erweiterte ich diese Tabellen mit leichter Hand um viele weitere Varianten.

Mittlerweile bin ich beim Tabellen-Erstellen ziemlich aus der Übung. Aber ich hab's trotzdem geschafft: Die PDFs, die gleich kommen, bieten einen Überblick über die wichtigesten Ergebnisse der besten 50 Spieler: Die Ranglistenposition und die des Vorjahres, Alter, Nationalität, die Zahl der gespielten Turniere (ohne Challenger), der Turniersiege, Endspiel-Teilnahmen, Halb- und Viertelfinals sowieso die Ergebnisse aus den Grand-Slam-Turnieren und von den Olympischen Spielen, gewonnene und verlorene Matches insgesamt und schließlich gewonnene und verlorene Matches gegen Top-20-Spieler.

Viel mehr will ich dazu nicht erklären, ich hoffe, die Tabelle erklärt sich von selbst. Ein paar kurze Bemerkungen zu Dingen, die mir auffielen:
1.) Nur drei Spieler unter den ersten 50 sind über 30. Zwei davon sind Deutsche.
2.) Die Spieler, die von besonders weit unten den Sprung in die Top 50 geschafft haben, sind alle schon relativ alt. Junge Hüpfer, die plötzlich aus dem Nichts auftauchten, gab es in diesem Jahr nicht.
3.) Am meisten überrascht hat mich die Statistik der Siege und Niederlagen gegen Top-20-Spieler. Nur Rafael Nadal und Andy Murray haben da eine deutlich positive Bilanz, während sogar Roger Federer und Novak Djokovic gegen Top-20-Spieler ungefähr genauso oft gewonnen wie verloren haben. So eine Quote schaffen selbst viele andere Spieler bis runter zu Platz 40. Ich erkläre mir das damit, dass die Spitzenspieler, weil sie immer gesetzt sind, meistens erst im Halbfinale oder Finale auf andere Top-20-Spieler treffen, die wiederum, wenn sie so weit gekommen sind, meistens gut in Form sind. Ein Weltranglisten-40. hingegen trifft öfter mal schon in Runde 1 oder 2 auf einen Top-20-Spieler und dabei auch auf solche in unterirdischer Form.

Aber jetzt zu den nackten Fakten.

Weil sich die Tabellen in ihrer ganzen Schönheit in dieser Blogspalte nicht entfalten können, hier hier zwei Links:

Platz 1-25

Platz 26-50

Legende:
Nr. - Weltranglistenplatz Ende 2008
Vj. - Weltranglistenplatz Ende 2007
Name - Name
Lan - Herkunftsland
Alt - Lebensalter in Jahren
T - gespielte Turniere (Grand Slam, Masters Series, International Series (Gold))
S - Turniersiege
Z - Finalniederlagen
HF - Halbfinals
VF - Viertelfinals
AO - Australian Open
RG - French Open (Roland Garros)
Wi - Wimbledon
Oly - Olympische Spiele
US - US Open
+ Gewonnene Matches bei allen oben erwähnten Turnieren sowie Davis-Cup und World Team Cup
- Verlorene Matches bei diesen Turnieren
+20 - Gewonnene Matches bei diesen Turnieren gegen Spieler, die zum Zeitpunkt des Matches unter den ersten 20 des ATP-Rankings standen
-20 - Verlorene Matches gegen diese Spieler

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